
Nach dem Generationswechsel im Vorstand -1996- wurde, als vordringlichste Aufgabe, der Tierheim-Neubau beschlossen!

Beim Ersten Spatenstich, am 5. September 1997, im Beisein von Donzdorfs Bürgermeister Martin Stölzle, glaubte noch keiner der Anwesenden, dass dies der Grundstein war, für das heute modernste und größte Tierheim im Landkreis Göppingen.
Die Stationen:
- Januar 1998
- Einzug der ersten Miezen im neuen Heim
- März 1998
- Bezug der neuen Quarantänestation
- 30. August 1999
- Start des II. Bauabschnitts
- 3. Oktober
- 1999 Richtfest
- Frühjahr 2000
- Bezug der neuen Katzenräume
- Dezember 2000
- Fertigstellung der Hausmeisterwohnung
- 2001
- vorläufige – Fertigstellung der Außenarbeiten am Gehege
- 2002
- Außenputz des Tierheims
- 2003
- Erstellung des großen „Süd-Geheges“ mit Urlauberbereich
- 2004
- Optimierung Freigehege
- 2005
- Bau des Lagerhauses, Umbau Quarantäne, Flurbereinigung
- 2006
- Betonpflaster Parkplatz, Bepflanzung, Müll-Container-Haus

Ehrenamtliche und bezahlte Helfer versorgen täglich zwischen 170 und - im Sommer - bis zu 200 Miezen - und das an 365 Tagen im Jahr. Damit entspricht der Verein den selbst gesteckten Zielen, Schutz und Hilfe für Fundtiere, ausgesetzte, herrenlose und andere hilfsbedürftige Katzen zu bieten!
Wie stark die Institution im Lautergarten angenommen wird und wie viel Akzeptanz sie in der Öffentlichkeit genießt, lässt sich sehr deutlich an den Aufnahme- und Vermittlungszahlen der vergangenen Jahre erkennen.
So werden jährlich zwischen 250 und 300 Katzen aufgenommen und weit mehr als 200 Samtpfoten finden von Donzdorf aus ein neues Zuhause.
Die Aus- und Weiterbildung unserer MitarbeiterInnen ist eine wichtige Säule unserer Tierschutzarbeit. So haben sechs Mitarbeiterinnen erfolgreich den „Sachkunde-Nachweis“ - die Lizenz um ein Tierheim zu führen - der Akademie des Deutschen Tierschutzbundes erworben.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in irgendeiner Form mit der Pflege und Versorgung von unseren Tieren zu tun haben, absolvierten das Seminar „Die Katze“ von der Katzen-Therapeutin Rosemarie Schär aus der Schweiz. Einige ehrenamtlich Aktive haben an der Ausbildung zum „Tierschutz-Berater“ teilgenommen - und die übrigen Seminare der Akademie und des Landestierschutzverbandes werden ebenfalls zahlreich besucht.
Unsere Tierschutzberaterinnen im Außendienst - zusammen mit vielen ehrenamtlichen HelferInnen - sorgen jedes Jahr dafür, dass unzählige herrenlose, wild lebende Tiere und Katzen im landwirtschaftlichen Bereich eingefangen und kastriert werden, - um potentielles Katzenelend - durch eine unkontrollierte Überpopulation - von vornherein zu verhindern.
In diesem Bereich praktizieren wir eine hervorragende Zusammenarbeit mit dem Verein „Katze und Mensch“!
